Aug
28
2010
Nein, nicht Blog adé; Blockade. Ich fand den Wortwitz irgendwie lustig, aber ich glaube, er liest sich nicht so gut. Egal!
Jedenfalls gibt es mich noch, aber so wirklich spannende Dinge zu berichten gab’s in letzter Zeit einfach nicht. Ich habe schon überlegt, hier mal wieder alles etwas umzubauen, um dem Getwittere mehr Platz einzuräumen – wenn ich mich zu irgendwelchen Gehirnfürzen aufraffen kann, dann in letzter Zeit ja vermehrt da. Letztlich aufgerafft habe ich mich dazu natürlich bisher nicht.
Mal sehen, mal sehen.
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Jul
27
2010
Nichts spektakuläres, aber hier mal zwei Bilder mit dem Tokina 100 Makro (übrigens aus dem Stand mein neues Lieblingsglas, zusammen mit dem Sigma 10-20):


Beides aus der Hand mit dem internen Blitz der D90. Als Aufhellblitz für Makros scheint der interessanterweise sogar ganz ordentlich zu taugen, was mich freut.
Das Tokina habe ich übrigens gestern bei Foto Gregor austauschen lassen – beim ersten Exemplar hat sich die Blende verklemmt, sobald man in den extremen Nahbereich kam. Dann wurde der Sucher dunkel, man sah nix mehr und die Kamera wusste den korrekten Blendenwert nicht mehr, woraus dann eine falsche Belichtung entstand. Doof also. Jedenfalls hat Foto Gregor die Linse anstandslos zurückgenommen und sofort ein neues Exemplar rausgerückt. Mit dem funktioniert jetzt alles und ich bin happy.
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Jul
23
2010
Heute war ein entspannter Tag. Ich hatte einen halben Tag Urlaub und habe die freie Zeit genutzt, um mich mal wieder mit einem Ex-Kommilitonen zu treffen. Nach der rituellen Wurst bei Curry Deluxe am Rudolfplatz (ich hatte Straußenfleisch mit pikanter Aprikosen-Erdnuss-Curry-Sauce, sehr lecker) ging es dann noch für ein bis zwei Stunden in den Kölner Zoo. Da liefen seit meinem letzten Besuch ein paar Tiere mehr herum, und außerdem hatte inzwischen auch das Hippodrom geöffnet, das sich letztes Jahr noch im Bau befand. Ein paar neue Motive sind mir also vor’s Objektiv gehüpft. Eines davon war dieses Krokodil:

Weitere Bilder gibt es später, wenn ich Zeit (und Lust) finde, um die Motive ein wenig auszumisten. Das Foto da oben habe ich übrigens mit meinem neuesten Spielzeug geschossen: Einem Tokina AT-X Pro 100 2.8 Makro, gekauft heute bei Foto Gregor am Neumarkt. Ich hatte ja immer schon Freude am Nahbereich, konnte mich aber bisher nie zu einer dedizierten Makrolinse aufraffen. Bisher! Das Tokina ist sehr wertig verarbeitet und gefällt mir haptisch sehr gut. Neben den offensichtlichen Stärken im Makrobereich taugt es außerdem auch sehr gut als Porträtobjektiv und, wie dieses Bild zeigt, als leichtes Tele. Ich denke, ich werde noch eine Menge Freude an dem Ding finden.
Das Tamron 28-75 2.8, das ich mir vor knapp zwei Monaten günstig zugeschlagen habe, wandert wohl bald wieder zurück auf den Gebrauchtmarkt. Mir ist aufgefallen, dass ich die meisten Fotos damit bei 75mm und im Nah- bis Porträtbereich mache – diese Funktion erfüllt das Tokina ja nun deutlich besser. Als lichtstarke Normalbrennweite habe ich immer noch mein Nikkor 35 1.8 zur Hand, so dass das Tamron außer der größeren Flexibilität dank Zoom eigentlich keine wirkliche Existenzberechtigung mehr hat.
Hach ja. Schöne Sache, so ein Hobby.
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Jul
22
2010
Ehm, ja. Folgendes Szenario: Ihr wollt ins Bett gehen. Ihr kommt aus dem Bad zurück ins bereits abgedunkelte Zimmer, die Brille liegt schon auf dem Nachttisch. Man sieht also nicht wirklich viel. Plötzlich bewegt sich irgendwas, es kitzelt am Bauch, ihr guckt nach unten – und könnt so gerade eben erkennen, dass euch die Mutter aller Heuschrecken (Grashüpfer? Gibt es da Unterschiede?) angesprungen hat. Angesprungen!! Ich gebe ohne Scham zu, dass ich geschrieben habe wie ein Mädchen.
Das Viech hat sich wohl auch erschreckt, jedenfalls ist es dann wieder weggehüpft und begann, an meinen Vorhängen und auf meinem Bett herumzukrabbeln. Und was habe ich gemacht, nachdem der erste Schock überwunden war? Logo, Kamera raus und erst mal ein paar Bilder geschossen. Hier ist das Ungetüm:

Falls man das auf dem Foto nicht so recht erkennt: Es war ungefähr so groß wie mein Daumen. Ein bisschen größer vielleicht noch. Kein schöner Anblick jedenfalls, wenn es auf dem Kissen sitzt, das man eigentlich gerade zum Schlafen benutzen wollte.
Irgendwie musste ich das Ding dann jedenfalls wieder loswerden. Glücklicherweise ist so eine Heuschrecke scheinbar ein recht gemütliches Tier, denn im Gegensatz zu Fliegen und anderem Gesocks hat sie relativ lange am Stück stillgehalten. Also konnte ich ein Glas drüberstülpen, ein Blatt Papier drunterschieben und es mit Schmackes wieder zum Fenster hinaus befördern. Natürlich nicht, bevor ich die Gefangennahme nicht auch noch dokumentiert hätte:

Das Fenster habe ich dann jetzt übrigens erst mal zugemacht.
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Jul
13
2010
Es war nicht leicht, aber ich habe endlich die Kraft für mein alljährliches* Gejammer über die Hitze gefunden. Also: Mich isset sowat von waam! Ich geh kapott! Machma einer die Heizung aus! Bitte!
So, Pflicht erfüllt, Tradition gewahrt. Ich gehe zurück vor den Ventilator.
* 2007, 2008, 2009
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Jun
28
2010
Morgen sind es acht Wochen, seit ich die OP hatte. Drei Wochen, seit der Gips ab ist und ich das Bein wieder belasten darf. Der Großteil der letzten 21 Tage hat dabei relativ wenig Spaß gemacht: Ich hatte mehr Schmerzen im Fuß als in der ganzen restlichen Zeit seit dem Bruch, und ohne Krücken war ich auch nicht mobiler als mit. Letzte Woche konnte ich immerhin schon ohne Hilfsmittel zur Bahn und ins Büro humpeln, wenn auch quälend langsam und abermals nicht ohne Schmerzen. Wirklich sehr frustrierend.
Am Wochenende hat sich das dann irgendwie schlagartig gebessert – die Schmerzen im Fuß waren so gut wie weg und auch angeschwollen ist er nicht mehr so schlimm wie noch die Tage zuvor. Vielleicht sind das die ersten Wirkungen des Kühlpacks, das ich mir am Freitag gekauft hatte. Jedenfalls fühlte ich mich gut genug, um mal zu probieren, wie das so mit dem Radfahren klappt – und es klappte gut.
Also bin ich nach der Generalprobe am Samstag heute das erste mal seit langem wieder mit dem Rad ins Büro gefahren. Ging sehr gut, tat nicht weh und ich war noch nicht einmal langsamer als mit völlig gesundem Bein. Meine Oberschenkel sind scheinbar trotz allem noch die alten. Hurra!
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Jun
22
2010
140 Euro. Soviel kostet ein neuer, originaler Akku von Apple für mein MacBook.
Weil das ein völlig vermessener Preis ist und weil ich davon ausgehe, mir irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft ohnehin ein neues MacBook (Pro) zuzulegen, habe ich statt dem Original also lieber eine billige Kopie gekauft, von einem eBay-Händler aus England. Kostenpunkt: 30 Euro. Das Teil ist vom Apple-Gegenstück optisch kaum zu unterscheiden und funktioniert einwandfrei. Und selbst, wenn das Glück nicht von langer Dauer sein sollte: Dann hole ich mir eben noch einen! Von den Teilen kann ich fünf Stück kaufen, bevor ich beim Preis für einen einzigen neuen Apple-Akku angelangt bin. Das Risiko gehe ich also gerne ein.
Warum ich überhaupt einen neuen Akku brauchte? Ganz einfach, weil der vorherige nach inzwischen über drei Jahren quasi im Dauerbetrieb so aussieht:

In den letzten zwei Wochen oder so hatte ich das Gefühl, dass die Beule zusehends immer dicker wird. Weil mir das langsam nicht mehr geheuer war, musste halt Ersatz her. Bevor mir entweder das ganze Ding in Flammen aufgeht oder zumindest der Akku aufplatzt und sich durch meinen Tisch, meinen Schoß oder sonst irgendwas ätzt. Sicher ist sicher!
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