Joah – seit einer guten Woche habe ich jetzt bereits wieder deutschen Boden unter den Füßen; trotzdem konnte ich mich bisher nicht zu einem abschließenden Eintrag durchringen. Hier ist er nun. Zeit genug hätte ich dafür in den letzten paar Tagen eigentlich locker gehabt; kaum aus dem Flugzeug gestiegen, habe ich mir als allererstes nämlich eine ordentliche Erkältung zugezogen, die mir – mit kurzer Unterbrechung am Mittwoch – eine Woche krank zu Hause eingebracht hat. Nun ja.
Nach unserer Rückkehr vom Grand Canyon haben wir die letzten paar Tage entspannt in Long Beach verbracht, haben Volleyball und Football am Stand gespielt, im Apartment gelesen und diverse kleinere Trips in die direkte Umgebung unternommen. Ein schöner Ausklang für einen fantastischen Urlaub. Besonders viele bemerkenswerte Fotos sind in dieser Zeit nicht mehr entstanden, daher begnüge ich mich hier mit einem Panoramablick auf den Pazifik, aufgenommen an der Bluff Cove ein paar Meilen westlich von Long Beach:
Solche Aussichten hat man an der Westküste alle Nase lang, und sie sind einer der Gründe, warum es mir in Kalifornien so gut gefallen hat. Weitere Punkte, die mir spontan in den Sinn kommen, sind das Wetter, die Palmen, die Architektur und selbst die Leute da. Das alles unterscheidet sich so wahnsinnig von unseren Gegebenheiten hier, dass man (oder zumindest ich) am liebsten direkt dageblieben wäre. Das selbe Gefühl hatte ich auch damals bei meinem Trip nach New York, nur war es da bei weitem nicht so ausgeprägt wie diesmal. Kalifornien hat es mir echt angetan. Bleibt abzuwarten, wie lange das Gefühl noch vorhält – aber zumindest im Moment rede ich mir gerne ein, dass ich mich in ein paar Jahren wenigstens für eine Weile mal da niederlassen werde. Auf Dauer immer nur am einem Ort zu bleiben, ist doch langweilig.
Da drüben merkste: Deutsche = lebende Tote ;D